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Alle qualifizierten Turnerinnen und Turner hatten über die letzten sechs Monate vier Qualifikationswettkämpfe absolviert. Aufgrund der erfolgreichen Resultate dieser Saison – und den zusätzlich erreichten Limiten – durften sie Ende März 2023 an der SM in Waldstatt zu den Titelkämpfen antreten.
Spirale: zweimal Waldstatt
Beim Spiraleturnen, der Disziplin bei welcher das Rad mittels Schwung und Gewichtsverlagerung auf einen Reifen gekippt wird, waren insgesamt sieben Turnende am Start. Während sich im Level 1 sechs Turnerinnen qualifizierten, gelang es im Level 2 nur einer Turnerin die SM-Limite zu erreichen. Mit Tamara Roth und Janina Kriemler gingen beide Schweizer Meistertitel ins Appenzellische.
Sprung: viermal Rang 1 im Level 1
Beim Sprung geht es darum, das Rad in Bewegung zu setzen, auf das Rad zu springen und dann ein Sprung vom Rad auf die Matte zu turnen. Während im Level 1 Grätschwinkelsprünge gezeigt wurden, waren es im Level 2 gehockte, gebückte und gestreckte Salti und im Level 3 gestreckte Salti mit Längsachsendrehung.
Im Level 1 war das Teilnahmefeld sehr eng beeinander und mit Chiara Fiorillo, Luana Antonelli, Anna Fässler sowie Mailin Knöpfel vier Turrnerinnen punktegleich auf Rang 1 – eine Premiere. Im Level 2 brillierte Olivia Notter. Der Vorjahres-Schweizermeister im Level 2 konnte seine Stärke beweisen und überzeugte dieses Jahr mit dem Schweizer Meister im höchsten Sprunglevel.
Gerade: der Klassiker
Beim «klassischen Hin- und Her-Turnen» war die Spannung aufgrund vieler Qualifizierten im Level 1 und 2 und engen Abständen sehr gross. Schlussendlich erfreuten sich Olivia Notter, Simona Waser und Elea Peter über die Goldmedaillen.
Paarturnen: Titelverteidigung geglĂĽckt
Zu zweit, an einem Rad, zur Musik – Sabine Krumm und Remo Meyer gelang die Titelverteidigung mit Bravour.
Mehrkampf: Titel nach Untersiggenthal und ZĂĽrich
Bei der Königsdisziplin, dem Dreikampf aus Spirale, Sprung und Gerade, starteten dieses Jahr 14 Turnende. Bei den unter 18-Jährigen – und somit ohne Musik beim Geradeturnen – durften Timon Peter und Meret Stark auf das oberste Treppchen steigen. In der Kategorie Elite mit Musik weiblich gab es einen Dreifachsieg für den STV Untersiggenthal angeführt von der WM-Medaillengewinnerin Cheyenne Wietlisbach. Bei den Männern ging der Sieg an den Mehrkampf-Weltmeister Simon Rufener.
Sechs Turnerinnen und zwei Turner fĂĽr WM nominiert
Nach der RangverkĂĽndigung folgte die Nomination der Teilnehmenden fĂĽr die Team-Weltmeisterschaft vom 15. Juli 2023 in Chicago (USA).
Junior Team: Meret Stark (TV Liestal), Katharina MĂĽller (Satus ZĂĽri 12), Noemi Meier und Luca KĂĽttel (TV Waldstatt)
Senior Team: Cheyenne Wietlisbach und Leonie Botta (STV Untersiggenthal), Chiara Lenzo (TV Waldstatt), Simon Rufener (Satus ZĂĽri 12)
Die Schweizer Rhönrad-Meister*innen 2023 im Überblick
Spirale Level 1: Tamara Roth (TV Waldstatt)
Spirale Level 2: Janina Kriemler (TV Waldstatt)
Sprung Level 1: Chiara Fiorillo (Rhönradriege Bonstetten), Luana Antonelli (Satus Möriken-Wildegg), Anna Fässler und Mailin Knöpfel (TV Waldstatt)
Sprung Level 2: Olivia Notter (TV Liestal)
Sprung Level 3: Luca KĂĽttel (TV Waldstatt)
Gerade Level 1: Olivia Notter (TV Liestal)
Gerade Level 2: Simona Waser (STV Untersiggenthal)
Gerade Level 3: Elea Peter (Satus ZĂĽri 12)
Gerade mit Musik Level 2: Isabel Hochuli (STV Untersiggenthal)
Paarturnen Elite: Remo Meyer (Satus Gontenschwil) und Sabine Krumm (STG Rondo Hölstein)
Elite ohne Musik männlich: Timon Peter (Satus Züri 12)
Elite ohne Musik weiblich: Meret Stark (TV Liestal)
Elite mit Musik männlich: Simon Rufener (Satus Züri 12)
Elite mit Musik weiblich: Cheyenne Wietlisbach (STV Untersiggenthal)